Konzentriert und Produktiv: So überzeugst Du Deinen Chef vom Homeoffice

Wir erläutern die Vor- und Nachteile vom Homeoffice, geben schlagende Argumente wie Du Deinen Chef überzeugst und wie Du letztendlich produktiv im Homeoffice arbeitest.
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Konzentriert und Produktiv: So überzeugst Du Deinen Chef vom Homeoffice

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Homeoffice gut argumentieren

Du bekommst ein Paket, erwartest einen Handwerker oder Dein Kind ist krank. Es gibt eine Menge Gründe, die für das Arbeiten im Homeoffice sprechen. HelloFreshGO erklärt Dir, wie Du dort wirklich produktiv arbeitest und welche Argumente auch Deinen Chef überzeugen.

Flexible Arbeitszeiten stehen bei einer Vielzahl der Beschäftigten in Deutschland ganz oben auf der Wunschliste. (Lies hier: So arbeiten wir in der ZukunftKein Wunder – sie bieten Arbeitnehmern mehr Freiheit und Planungsspielraum für private Angelegenheiten. Im Kampf um gute Mitarbeiter gehen viele Unternehmen diesem Wunsch nach. So bieten vier von zehn Arbeitgebern (39 Prozent) ihren Mitarbeitern Homeoffice an und lassen sie komplett oder teilweise von Zuhause aus arbeiten. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbandes Bitkom hervor. Lies hier: Tipps zur Mitarbeiterbindung

Damit Homeoffice zum Standard wird, braucht es klare Regeln, sagt Bitkom-Geschäftsführer Bernhard Rohleder: „Von den Unternehmen ist Vertrauen gefordert, von den Mitarbeitern Selbstorganisation und auch Selbstdisziplin.“

Vor- und Nachteile von Homeoffice

Durch Homeoffice lassen sich Familie, Beruf und Freizeit besser vereinen. Die Fahrt zum Büro kostet Zeit, Termine oder Arztbesuche können nur an freien Tagen vereinbart werden und Pakete landen immer beim Nachbarn oder der Abholstation. Das Homeoffice bietet hier mehr Flexibilität – dies ist unumstritten. Bei dem Punkt Produktivität scheiden sich hingegen die Geister. Chefs argumentieren oft, dass es im eigenen Zuhause deutlich mehr Ablenkungen gibt als im Büro. Andererseits kann der Output im Homeoffice auch über dem vom regulären Büroalltag liegen. Wer im Homeoffice ist, spart sich unnötige Meetings, wird nicht von Kollegen unterbrochen und der Geräuschpegel ist deutlich niedriger.

Willst Du Deinen Chef vom Homeoffice überzeugen, solltest Du auch die Nachteile kennen, die er bestimmt aufführen wird. Denn gegen Homeoffice entscheiden sich Unternehmen aus diversen Gründen, wie die Bitkom-Befragung zeigt. Zwei Drittel (67 Prozent) der Firmen geben an, dass Homeoffice nicht für alle Mitarbeiter möglich sei und niemand ungleich behandelt werden dürfe. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) argumentiert, dass ohne direkten Austausch mit Kollegen die Produktivität sinke. Für gut jedes dritte Unternehmen (35 Prozent) sprechen Arbeitsschutzbestimmungen gegen Homeoffice, fast ebenso viele (32 Prozent) befürchten, dass die Arbeitszeit so nicht zu kontrollieren sei.

So überzeugst Du Deinen Chef

Willst Du von Deinem Chef die Genehmigung für das Arbeiten im Homeoffice, dann solltest Du ihm die Vorteile deutlich aufzeigen. Dass Du dringend auf ein Paket wartest, sollte jedoch nicht das Hauptargument darstellen. Die Argumentation solltest Du vielmehr in Richtung Produktivität und Effizienz auslegen.

Bedenken kannst Du Deinem Chef auch nehmen, indem ihr vorher festlegt, was für Aufgaben Du im Homeoffice erledigen sollst. So bekommt Dein Arbeitgeber die Gewissheit, dass Du wirklich etwas schaffst und kann dies im  Zweifel auch überprüfen.

Wie viel Tage pro Woche oder Monat Du im Homeoffice arbeiten darfst, entscheidet letztendlich der Arbeitgeber. Wenn er nach einigen Malen sieht, dass Absprachen gut funktionieren und der Output nicht darunter leidet, gibt es bestimmt etwas mehr Spielraum.

Wie arbeite ich produktiv im Homeffice?

Bekommst Du das „Go“ von Deinem Chef, musst Du auch abliefern. Doch Zuhause lauern viele Ablenkungen. Sei es der volle Wäschekorb, der Partner, Hausarbeit oder oder oder… Obwohl Du das Haus nicht verlässt, darfst Du Homeoffice dennoch nicht als freien Tag sehen. Das sollte auch Deine Familie wissen. Du kannst zwar den ganzen Tag im Schlafanzug bleiben, solltest aber strikt mit Dir und Deiner Umgebung bleiben. Stell Dir Deinen Wecker wie immer, steh auf, setz Dich an einen aufgeräumten Schreibtisch und starte so produktiv in Tag.